Ausstellungseröffnung
KUNST als BRÜCKE 1999 - 2009
Gyula Pap
Bauhausschüler - Künstler - Pädagoge
Montag, 21. Dezember 2009, 19.00 Uhr
Galerie "geWERK"
Rudolfstraße 5, 99092 Erfurt
Programm
Begrüßung - Grußwort
Laudatio
Angela Cerny, Wiesbaden
Konzert
Sabine Reinhardt & Bettina Kalausch
Gesang, Harfe, Laute, Hackbrett, Orgel...
Filmischer Abriss
KUNST als BRÜCKE 1999 - 2009
Evelyn Anton, Thüringtn im Film
Gyula Pap Bauhausschüler - Künstler - Pädagoge
Auszüge aus dem Katalog
Gyula Pap gehört zur Künstlergeneration des 20. Jahrhunderts, deren gestalterische Entfaltung durch zwei Weltkriege und durch grundlegende gesellschaftliche Umbrüche geprägt wurde. Seine künstlerische Laufbahn begann 1914 mit einem Studium an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, das er 1928 an der Kunstgewerbeschule in Budapest fortsetzte. Die Gründung des Bauhauses durch Walter Gropius in Weimar fiel in die Zeit der Niederlage der Ungarischen Räterepublik. Die Emigrationswelle fortschrittlich gesinnter, progressiver Künstler aus Europa begann. Da das Bauhaus ein Kunstschaffen anstrebte, das die Belange der modernen Industriegesellschaft zum wesentlichen Ziel erkoren hatte, eröffnete es für weite Kreise der jungen, sich international öffnenden und für Freiheit ringenden Künstlerschaft eine ungeahnte Perspektive. Zudem bekam er das mit Feiningers Holzschnitt bedruckte Manifest von Gropius zu lesen. Da konnte man nicht gleichgültig und tatenlos bleiben.